SCHULDATEN

Schuladresse

Realschulrektorin: Frau Ute Westphal
Konrektor: Marcel Charwat
Sekretariat: Frau Silvia Walburger

Königsbacher Straße 12
75196 Remchingen

Telefon 0 7232 – 31 39 100
Telefax 0 7232 – 37 28 99
info@carl-dittler-rs.de
www.carl-dittler-rs.de

Schulträger

Träger der Carl-Dittler-Realschule ist die Gemeinde Remchingen.
Hauptstraße 5, 75196 Remchingen.

Ansprechpartner:
Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon,
Tel. 07232 797911

oder

Sachgebiet für Bildung und Familie
Leiter Frank Reichert
Bürgermeisteramt Remchingen
75196 Remchingen

Telefon 07232 797913
E-Mail an freichert@remchingen.de.

Schulgeschichte

Am 6. Oktober 1995 kam die damalige Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg und spätere Bundesministerin, Annette Schavan, persönlich nach Remchingen und verkündete, dass Remchingen und Keltern eine eigene Realschule bauen dürfen. Am 5. November 1996 erhielt die Realschule eine Dienststellennummer beim Oberschulamt und begann damit zu “existieren”. Am 10. Juli 1997 teilte das Staatliche Schulamt Pforzheim mit, dass zum 1. August 1997 eine Realschule im Ortsteil Wilferdingen errichtet ist und der Schulbetrieb selbständig geführt wird. Die Schule ist geboren. 

Inzwischen wird 3,5-zügig unterrichtet. Die Abschlussfeiern der Zehntklässler in der Kulturhalle sind schon zur Tradition geworden. 2017 konnte bereits das 20-jährige Bestehen gefeiert werden.

Wer war eigentlich Carl Dittler?

Carl Dittler ist der Namensgeber unserer Realschule. Er wurde am 18.09.1802 als Sohn des damaligen Rößlewirts geboren. Später übernahm er dieses Gasthaus, welches noch heute am Ortsausgang von Wilferdingen steht. Carl Dittler war ein aufgeschlossener, liberaler Mann, der 1849 in Wilferdingen einen Volksverein gründete und als Wahlmann mit 8000 Stimmen in das erste frei gewählte Parlament Badens, die “Konstituierende Versammlung”, berufen wurde.

Als die badische Revolution von 1848/49 scheiterte, wurden die Volksvertreter verfolgt und das Parlament unter Zwang aufgelöst. Carl Dittler musste ins benachbarte Württemberg fliehen und wurde in seiner Abwesenheit zu 8 Jahren und 4 Monaten Zuchthaus verurteilt. Er verlor sein gesamtes Vermögen, sodass er seine große Familie, zwei Frauen mit 16 Kindern, nicht mehr versorgen konnte.

Carl Dittler musste nach Nordamerika auswandern. Da er zunächst keine Aussicht auf Begnadigung und Rückkehr hatte, baute er sich dort eine neue Existenz auf und heiratete ein drittes Mal. In Gedichten und Briefen brachte er zum Ausdruck, wie sehr er seine Heimat vermisst. Nach Verkündung der Amnestie durch den Großherzog 1859 kehrte er vorübergehend nach Deutschland zurück, wo ihm durch den Großherzog die Zuchthausstrafe erlassen worden war.

Doch hatte er sich in seiner neuen Heimat inzwischen als Farmer und Postmeister so gut eingelebt, dass er bald dorthin zurückkehrte.

Carl Dittler starb am 21.03.1876 als Patriot im Exil und als Vorkämpfer für ein demokratisches Deutschland in seiner neuen Heimat, den Vereinigten Staaten von Amerika.

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